Im Januar 2024 gab es in Deutschland viele Demonstrationen, die sich gegen das Erstarken demokratiefeindlicher politischer Parteien richteten. Mein Mann und ich waren dabei (Bild hier: Schlossplatz Oldenburg, 20.01.2024) – ich spürte aber, dass es mir nicht reichte „nur zu demonstrieren“. Ich stellte mir die Frage:
Was, wenn das alles noch schlimmer wird und Deine Enkelkinder Dich eines Tages fragen:
„Oma, was hast du damals eigentlich dagegen getan, dass die AFD an die Macht kam?!“
In dem Moment beschloss ich, mich politisch zu engagieren und Mitglied bei der SPD zu werden.


- Mitglied im Ortsverein Wiefelstede seit 2024
- Stellvertretende Vorsitzende seit Januar 2025
- Kandidatin bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen im September 2026 für den Gemeinderat (Listenplatz 2) und den Kreistag (Listenplatz 2)
Meine berufliche Verbindung zur Kommunalpolitik
Meine berufliche Tätigkeit konfrontiert mich intensiver als vorher in der Kita-Leitung mit gesetzlichen Grundlagen aus Bund und Land, Kooperationsverträgen mit Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, mit der Arbeit einer Verwaltung und der Bedeutung von Kommunalpolitik. Ich erfasse Unterstützungsbedarfe, entwickle Projektideen und muss mich dann mit den verwaltungstechnischen- und politischen Wegen auseinander setzen, die mein Vorhaben zum Ziel führen. Es geht um Finanzen, Gesetze, Antragswege und schließlich um das Werben für die Zustimmung in Ausschüssen. Hier sitzen u.a. „die Politiker*innen“ der Fraktionen aus dem Kreistag und müssen mit Hilfe von Präsentationen, Vorträgen und natürlich fundierten Plänen zur inhaltlichen und finanziellen Umsetzung von der Machbarkeit und Notwendigkeit der beantragten Projekte überzeugt werden. Diese unmittelbare Nähe von Politik und dem Leben der Menschen in der Stadt, der Gemeinde oder dem Kreis erlebe ich nun aus einer neuen Perspektive: Nicht aus der Zeitung oder in Social Media, sondern ganz nah an meinem persönlichen und beruflichen Einsatz für die Dinge, die nach meiner Auffassung wichtig sind für Familien und ihre Kinder in meinem Zuständigkeitsbereich. Kommunalpolitik trägt hier eine große Verantwortung – mit den begrenzt zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln das Bestmögliche für die Menschen vor Ort zu erreichen. Ich habe Verantwortung noch nie gescheut – mit knapp 26 Jahren leitete ich bereits einen sechsgruppigen integrativen Kindergarten. Ich bin sicher, dass meine beruflichen Erfahrungen von über 30 Jahren eine sehr gute Basis für eine Aufgabe in der Kommunalpolitik sind und ich möchte diesen Weg gehen.

Für aktuelle Informationen zu meinen Aktivitäten folge mir gerne auf Instagram unter


