März 2, 2024

Entdeckendes Lernen in Beziehung

Ein neuer Artikel von mir in der TPS 1/14

Jede pädagogische Fachkraft kennt das: Die Eltern sind glücklich, wenn das Kind mittags etwas Gebasteltes mit nach Hause bringt. Da hat man dann den Beweis: Sie habe etwas gemacht in der Kita! Zu oft zählt nur das Ergebnis – und das wird aus der Sicht von Erwachsenen bewertet. Zum Glück verschwinden Schablonen und gezielte “Bastelangebote” immer häufiger und machen Platz für offene Ateliers, Werkstätten und die Freiheit, überall etwas entdecken, forschen und entwickeln zu können. Doch damit sind die Bezugspersonen nicht “raus” und ohne Auftrag – ganz im Gegenteil! Sie sollten als Begleiter*innen, Impulsgeber*innen und vor allem als Dialogpartner*innen da sein und dem Kind, wenn es den Bedarf signalisiert, zur Seite stehen. So können Kinder im Prozess und in Beziehung lernen und ihre eigenen Anliegen verfolgen. Diese Form der Prozessorientierung kann sogar auch funktionieren, wenn am Ende ein Ergebnis stehen soll – wie z.B. in einer Laternenwerkstatt. In meinem neuen Artikel in der TPS (Theorie und Praxis der Sozialpädagogik) beschreibe ich, wie die Kinder in meiner ehemaligen Kita in Aschhausen im Dialog mit den Fachkräften jedes Jahr Laternen basteln, die am Ende ein großer Schatz von Unikaten sind.

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